Das Bild von Nietzsche – Stand der Dinge I I

Ermutigung, die jahrzehntelang fast ausschließlich von Innen zu kommen hat, kann nicht mit konstanter Leichtigkeit aufgebracht werden. Die zwar folgerichtige, aber im Grunde am Falschen verschwendete, erst im Nachhinein registrierte Kraftanstrengung hat leicht das Vermögen von einem wichtigeren Schauplatz abzulenken:
In den letzten Händeln eines darauf stattfindenden lähmenden Widerstreits befinden sich Vorstellungen vom Zwang eines unmittelbaren Nutzens und Wagnisse der Unabhängigkeit.
Die Existenz dieses Beitrags zeigt an, dass Letzteres im Begriff ist, die Oberhand zu gewinnen.

Jürgen Plechinger, Das Bild non Nietzsche, Stand der Dinge II

Und vor Allem seien und bleiben wir guter Dinge:
es gibt hundert Gründe in diesem Leben tapfer zu sein
(Nietzsche),

Jürgen Plechinger